Bautagebuch - Vor Vertragsabschluss

 

Schon seit langem beschäftigen wir uns mit dem Gedanken an ein eigenes Haus. Dafür haben wir endlos viele Zeitungsanzeigen gelesen, im Internet nachgeschaut und Makler angeschrieben. Immer auf der Suche nach einer gebrauchten Immobilie in Bonn oder der nahen Umgebung.

Zwar hatten wir auch schon mal über den Neubau eines Hauses nachgedacht, aber dabei immer an die vielen Probleme gedacht. Und natürlich mußten wir ja auch erst ein geeignetes Grundstück finden. In Bonn und Umland mit seinen hohen Grundstückspreisen kein leichtes Unterfangen.

Bei einer meiner vielen Grundstücksbesichtigungen hatte ich im Herbst 2004 in einem Neubaugebiet in der Nähe von Bonn ein schönes Grundstück gefunden, aber es hieß, dass es (noch) nicht zu verkaufen sei. Durch einen Zufall sind wir nach einer weiteren erfolglosen Gebrauchtimmobilien-Besichtung im Frühjahr 2005 wieder an diesem Grundstück vorbei gefahren und - es stand doch tatsächlich ein Schild mit "zu verkaufen" darauf. Ein Anruf, und schon wenige Tage später war der Notartermin vereinbart und das Grundstück, 706qm groß, wurde am 18. März 2005 gekauft.

Jetzt ging es daran, ein Haus zu finden das uns gefallen würde, und ein Unternehmen, das dieses bauen sollte. Wir wollten auf jeden Fall einen Generalunternehmer, der den gesamten Bau unseres Hauses möglichst schlüsselfertig durchführt.

Nach einem kurzen Ausflug in die Fertighaus-Welt haben wir uns dann aber doch für ein Massivhaus (Stein auf Stein errichtet) entschieden. Informiert haben wir uns neben dem Internet auch vor Ort in den Fertighaus-Ausstellungen in Wuppertal und Mülheim-Kärlich. In diesen beiden Ausstellungen fanden wir dann zwei Firmen, mit denen wir uns vorstellen konnten, unser Haus zu bauen.

Jetzt begannen Wochen der detailierteren Planungen, Absprachen, Besichtigungen sowie das Studieren von immer wieder überarbeiteten Angeboten. Immerhin wollten wir erreichen, dass wir zwei ursprünglich unterschiedliche Häuser auf unsere Wünsche hin planen ließen, um die Angebote besser miteinander vergleichen zu können. Diese Phase war für die Architekten beider Firmen mit viel Arbeit verbunden, die wir übrigens kostenlos erhalten haben. Bis Vertragsabschluß sind diese Arbeiten - zumindest bei den von uns ausgewählten Firmen - kostenlos.

Nach den letzten Verhandlungstagen und Nachbesserungen an den Plänen und Angeboten mussten wir dann eine Entscheidung treffen. Eine gar nicht so leichte Aufgabe. Schließlich hatten wir inzwischen zwei vom Grundriß und der Wohnfläche vergleichbare Häuser, die uns beide sehr gut gefielen.

Zwischenzeitlich hatten wir auch von diversen ehemaligen Bauherren beider Firmen über Telefonate, Internetrecherche und teilweise auch persönliche Gespräche, deren Erfahrungen und Empfehlungen eingeholt. Schließlich ist doch das, was ein früherer Kunde aussagt, mehr wert, als jede Broschüre oder Aussage eines Mitarbeiters des Unternehmens. Ich kann nur empfehlen, sich vorher bei anderen Bauherren (wie z.B. auch über Bautagebücher) über das in Frage kommende Unternehmen neutral zu informieren. Dabei sollte auch nach Einhaltung zugesagter Bauzeiten, Leistungen und natürlich der Preise gefragt werden.

Letztendlich war es das in unseren Breitengraden seltene, mediterane Erscheinungsbild, das unsere Entscheidung zu Gunsten der Firma "Massivhäuser mit Flair" ausfallen ließ. Auch ein kurz vor der Entscheidung mit dem Inhaber der Firma, Herrn Andreas Hilbig, geführtes Gespräch hat uns das Gefühl gegeben, die (hoffentlich) richtige Entscheidung zu treffen. In diesem Gespräch wurden alle unsere Fragen gerne und umfassend beantwortet, und der Eindruck vermittelt, sich in erfahrene und zuverlässige Hände zu begeben. Ob dies wirklich so ist, erfahren Sie, wenn das Kapitel 6 dieses Bautagebuches geschrieben ist.

Den Werkvertrag haben wir am 18. Mai 2005 mit "Massivhäuser mit Flair" geschlossen.

 

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